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Sicherheit der Fußgänger wird gewährleistet - Signalstreifen und Handlauf werden eingebaut

Die neuverbauten Stufen auf dem Marktplatz sorgen für Diskussion in unserem Ort. Wenn man von oben kommt, sind sie tatsächlich schwer erkennbar und können zu Stolperfallen werden. Dies ist mir, meinen Mitarbeitern und dem Planungsbüro unmittelbar nach Einbau, beim ersten Begehen bewusst geworden.

Es wird nachgebessert
Deshalb werden wir nachbesseren, denn die Sicherheit der Fußgänger und das „Sich Sicher Fühlen“ ist gerade auf dem neuen Platz sehr wichtig. Wir werden daher auf den Stufen sog Kontraststreifen anbringen. Der Fußgänger erkennt die Stufen dadurch besser. Und wir werden zusätzlich nah an den Geschäften einen Handlauf installieren und so den unsicheren Fußgängern eine Stütze anbieten.

Es muss aber auch darauf hingewiesen werden, dass die eingebauten Stufen keinen Vorschriften widersprechen. Wie man übrigens an vielen prominenten Stellen in der ganzen Republik bestätigt sieht. Denn auslaufende Stufen sind bei unterschiedlichem Gefälle gar nicht zu vermeiden. Wenn man dies nicht will, muss man auf eine ebene Fläche vor den Geschäften und Lokalen verzichten. Das war bei der Planung klar und die Lösung so gewollt.

Der Platz ist nach Fertigstellung barrierefrei
Es wird zudem gelegentlich hier die Barrierefreiheit bemängelt oder gar in Abrede gestellt. Und dies zu einem Zeitpunkt, wo der Platz, also das Gesamtprojekt noch längst nicht fertig ist.
Selbstverständlich sind die Belange behinderter Menschen bei der Planung berücksichtigt. Mehr noch: es wird eine deutliche Verbesserung der Zuwegung für Personen mit eingeschränkter Mobilität geben. Sonst würde es übrigens auch keine Zuschüsse von Bund und Land geben.

Der Weg zu den Geschäften findet für diese Personengruppe über die noch zu bauende Treppe mit der integrierten Rampe über den PKW freien Bereich zwischen den Terrassen und der Stellplätze zu den Geschäften statt. So wie immer geplant und jedem, der es wissen wollte auch vermittelt. Und selbstverständlich abgesprochen mit dem Behindertenbeauftragten der Gemeinde. Da diese Fläche aber leider noch nicht fertiggestellt ist, gibt es im Moment tatsächlich ein Problem. Das ist mir bekannt, wird aber bald behoben sein. Ursprünglich war eine andere Abfolge der Bauabschnitte geplant. Zuerst der Platz, dann die Fläche vor den Geschäften. Wir haben die Bauabschnitte bewusst umgedreht, um den Geschäften und der Gastronomie das Frühjahrsgeschäft zu ermöglichen. Eine richtige Entscheidung, wie ich finde.

Probleme lösen
Es ist keine einfache Baustelle. Das war immer klar. Es kann negative Einflüsse auf die Geschäfte geben, Parkplätze fallen weg, die Erreichbarkeit ist erschwert u.a. mehr. Mein Ziel war es immer die Nachteile so weit wie möglich abzumildern.

Wir haben deshalb von Beginn an die Bürger informiert und eingebunden, insbesondere natürlich die Gewerbetreibenden am Markt. Und die Baustelle wird intensiv betreut. Meine Mitarbeiter, die Bauleitung und ich kümmern uns und lösen die Probleme geräuschlos.

Neugestaltung des Marktplatzes: Sperrung im Bereich Marienstraße ab 15. Juni 2015

Platz bleibt für den PKW zum Parken immer zugänglich

Die Neugestaltung des Marktplatzes hat begonnen. Diese wird in mehreren, kleinteiligen Bauabschnitten erfolgen. Dadurch wird erreicht, dass die Behinderungen und Beeinträchtigungen so gering als möglich gehalten werden können. Denn so wird gewährleistet, dass der Marktplatz zu jeder Zeit der Bauphase zum Parken angefahren werden kann.

Bauabschnitt 1a ist der Umbau der Marienstraße von unten kommend, von der Bücherstube bis zur zum NKD bzw. Gaststätte. Der Bauabschnitt wird ca. 8 Wochen dauern. In dieser Zeit wird die Marienstraße in diesem Abschnitt gesperrt. Die Zufahrt zum Marktplatz wird im oberen Teil der Marienstraße ermöglicht, die heutige Einfahrt auf den Marktplatz in der Rathausstraße bleibt selbstverständlich bestehen.

Der Bauabschnitt 1b (ca. 6 Wochen) umfasst dann den Einmündungsbereich Saarbrücker Straße – Marienstraße bis einschließlich der Gaststätte. In dieser Zeit ist die Einfahrt aus der Saarbrücker Straße in die Marienstraße gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Quellenweg. Die zusätzliche Zufahrt zum Marktplatz – neben der jetzigen - erfolgt über die in Bauabschnitt 1a neu hergestellte Ein- und Ausfahrt.

Anbaggern am Marktplatz

Marktplatz

Endlich geht es los: am Marktplatz beginnen die Bauarbeiten

Unser Marktplatz in der Ortsmitte wird neu gestaltet. Er ist mittlerweile in die Jahre gekommen und wird attraktiver werden. Durch die gestalterische Aufwertung wird die Aufenthaltsqualität verbessert. Für alle – die Besucher und die Kunden. Die Geschäfte und die Gastronomie sollen davon profitieren. Insgesamt wird die Attraktivität von Riegelsberg als Wohnstandort gesteigert.

Die Neugestaltung des Marktplatzes ist seit Jahren Thema. Jetzt liegt ein überzeugender Plan vor, der auf breite Zustimmung in der Politik und der interessierten Bürgerschaft gestoßen ist. In der Planung waren die anliegenden Geschäftsleute und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger in einem hohen Maße beteiligt. Jeder der wollte konnte mitreden, Anregungen geben, die alle aufgegriffen und geprüft wurden. Sei es im Zentrumsbüro oder den Bürgerworkshops. Die eigens dafür eingerichtete Lenkungsgruppe hat ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Der Gemeinderat hat das Projekt, das insgesamt € 1.95 Mio. kostet, mit großer Mehrheit unterstützt. Die Gemeinde Riegelsberg wird dabei mit einem Drittel der Baukosten, also circa € 650.000,- belastet.

Besondere Unterstützung haben wir von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes erfahren. Zahlreiche Architekturstudenten haben kreative Ideen für die Verschönerung der Fassaden, die zeitgemäße Gestaltung der Grundrisse der Wohnungen und die Form des Stadtbalkons beigesteuert.

Ich möchte allen, die an der bisherigen Planung beteiligt waren, danken. Den Planern, dem Zentrumsmanager, den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, den Mitgliedern des Gemeinderates und den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die sich aktiv eingebracht haben.

Jetzt geht es in die Bauphase. Dies wird eine besondere Herausforderung, insbesondere für die Anlieger und die Gewerbetreibenden. Wir werden mit den Betroffenen zusammen, Ideen und Konzepte entwickeln, um die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten. Hierzu bleiben wir im ständigen Dialog.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, halten Sie auch in der Bauphase Ihren Geschäften die Treue. Dann wird das Projekt gelingen und alle haben einen Mehrwert.

Ihr Bürgermeister
Klaus Häusle

Eindrücke vom Ambaggern am 29. November 2014

Marktplatzsanierung
Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Parteien waren vor Ort
Marktplatzsanierung
Bürgermeister Häusle und Herr Gräser, Mitglied der Lenkungsgruppe
Marktplatzsanierung
Man kann deutlich erkennen: Bürgermeister Häusle hatte im Bagger seinen Spaß
Marktplatzsanierung
Frau Lamsfuß vom Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz, erhält den ersten signierten Stein von Bürgermeister Klaus Häusle
Marktplatzsanierung
Bürgermeister Klaus Häusle im Gespräch mit Ortsvorsteher Heiko Walter